Der dritte Frühling für Karl Marx?

150 Jahre nach Erscheinen des ersten Bandes von »Das Kapital« ist Karl Marx wieder in aller Munde. Ob es um eine angeblich zu groß geratene Statur für sein Geburtsstadt Trier geht oder die mit Blick auf die ökonomische Realität nun selbst von Skeptikern aufgeworfene Frage, ob Marx vielleicht doch Recht hatte – Marx ist wieder Medienthema.

Ob es die wachsende Zahl von jüngeren Leuten ist, die sich wieder für die Kapital-Lesekurse anmelden, oder Neuerscheinungen von Büchern von oder über ihn – Marx ist auch für die Linke eine nicht nachlassende praktische Herausforderung. »Marx ist nicht allein im Rückblick auf die Wirkungen seiner Kritik zu verstehen«, heißt es auf marx200.org, »es ist noch gar nicht endgültig entschieden, was diese Kritik noch bewirken und bedeuten wird«. Was also ist dran, am dritten Frühling von Karl Marx?

Dieser Frage geht nd-Chefredakteur Tom Strohschneider im Gespräch mit Antonella Muzzupappa, die bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung die Politische Ökonomie betreut, und Martin Beck vom Dietz Verlag nach, in dem die berühmte MEW noch heute erscheint.

Wann?
Sonnabend, 14.30 Uhr

Wo?
Rosa-Luxemburg-Salon

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